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Sphair Kurs 113, Juli 2010, Birrfeld
· Fluglehrer: Hans Bissig, Beat Hedinger, P&S FI Ramseier
· 2 Wochen blauer Himmel
· 6 Schüler, 2 Fluglehrer, 1 Team
Sonntag Abend 4.7
Sobald auch der letzte am Abend um 18:05 tatsächlich eingetroffen war, ging es gleich los mit Programm:
Theorie bis um 22:00, mit Kurztest, Unterbruch und Zimmerbezug. Schon bald wurde uns klar, dass es sich bei Sphair nicht um ein Ferienlager handelt.
Montag 5.7
Dann ging es mit dem praktischen Teil auch schon los. Am Morgen durfte jeder von uns das Flugzeug ein bisschen kennen lernen. Jeder konnte auf dem Flughafen herum taxeln.
Am Nachmittag stand bereits der erste Flug auf dem Programm. Allerdings hätten die Bedingungen ein wenig besser sein können. Viel Wind und Turbulenzen machten den ersten Flug zum Kampf mit der Navigation und dem Halten des Kurses, doch am Ende strahlten alle über ihren ersten Flug.
Dienstag 6.7
Wie jeden Morgen hiess es auch heute wieder "um 8.00 sitzt ein Schüler flugbereit im Flieger". Heute hätte das Wetter aber nicht besser sein können.
Blauer Himmel und Sonnenschein dominierten das Wetter, so sollte es auch während den restlichen Kurstagen bleiben. Das Fliegen wurde für die Schüler dadurch zu einer richtigen Genusssache. Das Programm war allerdings gar nicht so leicht. Es standen 2 Flüge auf dem Programm, einer am Morgen und einer am Nachmittag. Hinzu kam dann auch noch das man zum ersten Mal selber Starten durfte, was noch einen zusätzlichen Kick gab.
Mittwoch 7.7
Auch am Mittwoch wurden wie jeden Tag um 8.00 die Motoren gestartet und es hiess einmal mehr die 4 Fundamentals zu lernen. Bei nach wie vor traumhaftem Flugwetter konnte gestartet werden.
Bei Flug 4 mussten wir zum ersten Mal das Programm selbständig fliegen. Dazu wurde von jedem Schüler selber das Programm aufbereitet und zu Papier gebracht, so dass es während dem Flug mit ins Flugzeug genommen und leicht wiedergegeben werden konnte.
Donnerstag 8.7
Zum letzten Mal standen am Donnerstag die 4 Fundamentals auf dem Plan. Speziell war, dass wir für diesen einen Flug die Fluglehrer tauschten. Es war eine durchaus interessante, wenn auch anspruchsvolle Erfahrung. Trotz der Umstellung war auch Flug 5 am Donnerstag wieder einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis; das Wetter war auch einfach traumhaft. Durch die kleinen Unterschiede zwischen den Fluglehrern erhielten wir weitere wertvolle Tipps.
Freitag 9.7
Heute gab es eine kleine aber saumässig gute Planänderung. Flug 7 stand auf dem Programm. Das hiess einerseits gewisse grundlegende Dinge weiterhin zu festigen. Andererseits war es auch ein Vergnügungsflug für die Schüler. Denn es standen auch Steilkurven (60°) und Evolutionen auf dem Flugprogramm, was für jeden Schüler eines der Highlights der Woche war. Die zum Teil vorherrschenden 2-3 G machten wirklich Spass. Am Nachmittag konnten wir alle müde und erschöpft, aber überglücklich nach Hause.
Montag 12.7
Nachdem am Sonntagabend alle um 22:00 wieder eingetrudelt waren, stand am Montagmorgen der von uns allen gefürchtete Flug 6 (simulierte Platzrunden) an. Einmal mehr waren die Wetterbedingungen mehr als freundlich, und wir arbeiteten uns grösstenteils gut durch den Dschungel aus Climb-Checks, Speed-checked-flaps-ups und Funksprüchen.
Herr Hedinger widmete seine Mittagszeit grosszügig dem Einfliegen einer EC635 der schweizer Armee! Dies ermöglichte es uns, exklusiv den ersten Ausbildungshelikopter der werdenden Heli-Piloten zu bestaunen zu dürfen. Herzlichen Dank für diese Überraschung!
Am Abend bereiten wir uns alle noch bis spät in den Abend hinein auf den bevorstehenden Navigationsflug vor.
Dienstag 13.7
Heute standen zwei Navigationsflüge an; nach Emmen mit kurzer Pause und von da aus wieder zurück. Für viele von uns war der Navigationsflug etwas sehr neues, und man merkte schnell, dass man Orte aus der Luft nicht immer so leicht identifizieren kann... Die Landung in Emmen war sehr eindrücklich, es war schon speziell einmal auf einem doch etwas grösseren Runway zu landen. Auch die vorbeidröhnenden Jets hinterliessen einen sehr mächtigen Eindruck. Teilweise konnten wir sogar Touch and go's von Tigers beobachten, Hornets und PC21 landeten im Minutentakt.
Die Theoriestunden verliefen mit der Zeit auch entspannter, so lockerten einige Spässe die Theorieluft.
Mittwoch 14.7
Für viele von uns war am Mittwoch der letzte Flugtag. Es standen 8 Platzrunden auf dem Plan, 4x touch and go, 2x go around, 2x Landung. Am Nachmittag flogen vier von uns noch Flug 11 mit Herrn Ramseier (P&S FI). Das Wetter spielte vielen einen kleinen Streich, als der Wind drehte und uns für Flug 11 den doch noch relativ unbekannten Runway 08 als Start- und Landebahn bescherte...
Nach einem neuen schweizer Hitzerekord, einem grosszügigen Nachtessen und einem spannenden Film war die Freude auf einen langen Schlaf gross.
Wie vom Wetterbericht vorausgesagt durften wir noch ein fantastisches Sommergewitter miterleben. Leider wurde der Donner vom Geheule von 4 Motorsägen übertönt, welche um 22:00 ihren Gesang starteten. Sie unterhielten uns bis in die frühen Morgenstunden (4 Uhr) mit ihrem musikalischen Quartett. Es scheint, dass die Vuvuzelas aus Südafrika nicht die einzigen Musikinstrumente sind, welche mit der Zeit ein wenig aufdringlich wirken.
Donnerstag 15.7
Für die letzten 2 Schüler stand noch Flug 11 auf dem Programm. Die restlichen 4 durften die Zeit mit packen, Flugbüchern und diesem Bericht tot schlagen.
Fazit
Wir durften in Birrfeld 2 perfekte Wochen erleben. Einerseits war das Programm recht streng, andererseits blieb der Lohn für die Anstrengungen nie lange aus. Es ist eindrücklich, wie viel man in dieser kurzen Zeit lernen kann. Die 2 Wochen vergingen buchstäblich "im Flug".
Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, speziell bei unseren 2 Fluglehrern, Hans Bissig und Beat Hedinger. Auch P&S FI Ramseier gebührt Dank für seinen Beitrag zu unserer Evaluation. Sie alle haben uns die Grundlagen des Fliegens beigebracht und uns geholfen, uns einzuschätzen.
Merci!!
· 2 Wochen blauer Himmel
· 6 Schüler, 2 Fluglehrer, 1 Team
Sonntag Abend 4.7
Sobald auch der letzte am Abend um 18:05 tatsächlich eingetroffen war, ging es gleich los mit Programm:
Theorie bis um 22:00, mit Kurztest, Unterbruch und Zimmerbezug. Schon bald wurde uns klar, dass es sich bei Sphair nicht um ein Ferienlager handelt.
Montag 5.7
Dann ging es mit dem praktischen Teil auch schon los. Am Morgen durfte jeder von uns das Flugzeug ein bisschen kennen lernen. Jeder konnte auf dem Flughafen herum taxeln.
Am Nachmittag stand bereits der erste Flug auf dem Programm. Allerdings hätten die Bedingungen ein wenig besser sein können. Viel Wind und Turbulenzen machten den ersten Flug zum Kampf mit der Navigation und dem Halten des Kurses, doch am Ende strahlten alle über ihren ersten Flug.
Dienstag 6.7
Wie jeden Morgen hiess es auch heute wieder "um 8.00 sitzt ein Schüler flugbereit im Flieger". Heute hätte das Wetter aber nicht besser sein können.
Blauer Himmel und Sonnenschein dominierten das Wetter, so sollte es auch während den restlichen Kurstagen bleiben. Das Fliegen wurde für die Schüler dadurch zu einer richtigen Genusssache. Das Programm war allerdings gar nicht so leicht. Es standen 2 Flüge auf dem Programm, einer am Morgen und einer am Nachmittag. Hinzu kam dann auch noch das man zum ersten Mal selber Starten durfte, was noch einen zusätzlichen Kick gab.
Mittwoch 7.7
Auch am Mittwoch wurden wie jeden Tag um 8.00 die Motoren gestartet und es hiess einmal mehr die 4 Fundamentals zu lernen. Bei nach wie vor traumhaftem Flugwetter konnte gestartet werden.
Bei Flug 4 mussten wir zum ersten Mal das Programm selbständig fliegen. Dazu wurde von jedem Schüler selber das Programm aufbereitet und zu Papier gebracht, so dass es während dem Flug mit ins Flugzeug genommen und leicht wiedergegeben werden konnte.
Donnerstag 8.7
Zum letzten Mal standen am Donnerstag die 4 Fundamentals auf dem Plan. Speziell war, dass wir für diesen einen Flug die Fluglehrer tauschten. Es war eine durchaus interessante, wenn auch anspruchsvolle Erfahrung. Trotz der Umstellung war auch Flug 5 am Donnerstag wieder einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis; das Wetter war auch einfach traumhaft. Durch die kleinen Unterschiede zwischen den Fluglehrern erhielten wir weitere wertvolle Tipps.
Freitag 9.7
Heute gab es eine kleine aber saumässig gute Planänderung. Flug 7 stand auf dem Programm. Das hiess einerseits gewisse grundlegende Dinge weiterhin zu festigen. Andererseits war es auch ein Vergnügungsflug für die Schüler. Denn es standen auch Steilkurven (60°) und Evolutionen auf dem Flugprogramm, was für jeden Schüler eines der Highlights der Woche war. Die zum Teil vorherrschenden 2-3 G machten wirklich Spass. Am Nachmittag konnten wir alle müde und erschöpft, aber überglücklich nach Hause.
Montag 12.7
Nachdem am Sonntagabend alle um 22:00 wieder eingetrudelt waren, stand am Montagmorgen der von uns allen gefürchtete Flug 6 (simulierte Platzrunden) an. Einmal mehr waren die Wetterbedingungen mehr als freundlich, und wir arbeiteten uns grösstenteils gut durch den Dschungel aus Climb-Checks, Speed-checked-flaps-ups und Funksprüchen.
Herr Hedinger widmete seine Mittagszeit grosszügig dem Einfliegen einer EC635 der schweizer Armee! Dies ermöglichte es uns, exklusiv den ersten Ausbildungshelikopter der werdenden Heli-Piloten zu bestaunen zu dürfen. Herzlichen Dank für diese Überraschung!
Am Abend bereiten wir uns alle noch bis spät in den Abend hinein auf den bevorstehenden Navigationsflug vor.
Dienstag 13.7
Heute standen zwei Navigationsflüge an; nach Emmen mit kurzer Pause und von da aus wieder zurück. Für viele von uns war der Navigationsflug etwas sehr neues, und man merkte schnell, dass man Orte aus der Luft nicht immer so leicht identifizieren kann... Die Landung in Emmen war sehr eindrücklich, es war schon speziell einmal auf einem doch etwas grösseren Runway zu landen. Auch die vorbeidröhnenden Jets hinterliessen einen sehr mächtigen Eindruck. Teilweise konnten wir sogar Touch and go's von Tigers beobachten, Hornets und PC21 landeten im Minutentakt.
Die Theoriestunden verliefen mit der Zeit auch entspannter, so lockerten einige Spässe die Theorieluft.
Mittwoch 14.7
Für viele von uns war am Mittwoch der letzte Flugtag. Es standen 8 Platzrunden auf dem Plan, 4x touch and go, 2x go around, 2x Landung. Am Nachmittag flogen vier von uns noch Flug 11 mit Herrn Ramseier (P&S FI). Das Wetter spielte vielen einen kleinen Streich, als der Wind drehte und uns für Flug 11 den doch noch relativ unbekannten Runway 08 als Start- und Landebahn bescherte...
Nach einem neuen schweizer Hitzerekord, einem grosszügigen Nachtessen und einem spannenden Film war die Freude auf einen langen Schlaf gross.
Wie vom Wetterbericht vorausgesagt durften wir noch ein fantastisches Sommergewitter miterleben. Leider wurde der Donner vom Geheule von 4 Motorsägen übertönt, welche um 22:00 ihren Gesang starteten. Sie unterhielten uns bis in die frühen Morgenstunden (4 Uhr) mit ihrem musikalischen Quartett. Es scheint, dass die Vuvuzelas aus Südafrika nicht die einzigen Musikinstrumente sind, welche mit der Zeit ein wenig aufdringlich wirken.
Donnerstag 15.7
Für die letzten 2 Schüler stand noch Flug 11 auf dem Programm. Die restlichen 4 durften die Zeit mit packen, Flugbüchern und diesem Bericht tot schlagen.
Fazit
Wir durften in Birrfeld 2 perfekte Wochen erleben. Einerseits war das Programm recht streng, andererseits blieb der Lohn für die Anstrengungen nie lange aus. Es ist eindrücklich, wie viel man in dieser kurzen Zeit lernen kann. Die 2 Wochen vergingen buchstäblich "im Flug".
Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, speziell bei unseren 2 Fluglehrern, Hans Bissig und Beat Hedinger. Auch P&S FI Ramseier gebührt Dank für seinen Beitrag zu unserer Evaluation. Sie alle haben uns die Grundlagen des Fliegens beigebracht und uns geholfen, uns einzuschätzen.
Merci!!
